Forschung
Eine wissenschaftliche Datenbank mit eigener Webanwendung
- Ausgangslage
- Ein Forschungsprojekt benötigte eine wissenschaftliche Datenbank nach den fachlichen Vorstellungen des Projektteams.
- Vorgehen
- Wir unterstützten die technische Umsetzung der Datenbank. Zum Projekt gehörte eine eigens entwickelte Webanwendung.
- Ergebnis
- Die fachlichen Vorstellungen des Teams wurden in einer individuellen Datenbank umgesetzt. Der Kunde beschrieb die Zusammenarbeit als kompetent und zuverlässig.
Dienstleistungsbetrieb·1 bis 10 Arbeitsplätze·zwei Stunden
Eine kurze Begrüßung reduziert störende Spamanrufe
- Ausgangslage
- Wiederkehrende Spamanrufe unterbrachen die Arbeit. Die Anrufe wurden unmittelbar an Mitarbeitende durchgestellt.
- Vorgehen
- Vor dem Durchstellen wurde eine kurze Ansage eingerichtet: „Willkommen bei … Sie werden gleich weiterverbunden.“ Danach folgt die Rufverteilung an die Mitarbeitenden.
- Ergebnis
- Die störenden Spamanrufe gingen im beobachteten Kundenfall deutlich zurück. Ein Teil dieser Anrufe endete bereits während der Ansage. Bei manchen automatisierten Anrufabläufen wird erst nach erkannter Sprache ein Callcenter-Mitarbeiter zugeschaltet, der bei einer Ansage wieder auflegt. Die Begrüßung kann solche Anrufe abfangen; gegen jede Form von Telefonspam wirkt sie allerdings nicht.
Handelsbetrieb·11 bis 25 Arbeitsplätze·fünf Stunden Vorbereitung und Recherche, ein Tag vor Ort
Neuer Standort, ab Tag eins über 5G am Netz
- Ausgangslage
- Ein Unternehmen eröffnete einen neuen Standort. Dort war zum Start kein Festnetzanschluss verfügbar, das Büro musste trotzdem arbeitsfähig werden.
- Vorgehen
- Ravok übernahm die Einrichtung des gesamten Netzwerks. Die Internetanbindung erfolgte über 5G; hinzu kam ein Site-to-Site-VPN zur Verbindung der Standorte.
- Ergebnis
- Das Büro war vom ersten Tag an online und konnte trotz fehlendem Festnetzanschluss arbeiten. Dank Site-to-Site-VPN konnten Mitarbeiter am neuen Standort auch Drucker des alten Standorts nutzen und umgekehrt.
Fertigungsbetrieb·11 bis 25 Arbeitsplätze·ein Tag Analyse und Handlungsempfehlung
Gigabit scheiterte an der Wand, nicht am Switch
- Ausgangslage
- Neue Switches waren beschafft, der Anschluss war aufgerüstet, und trotzdem brauchten Dateien vom Server so lange wie vorher. Der Verdacht lag beim Server, weil das die Komponente war, die man sehen konnte.
- Vorgehen
- Erst der Blick in die Switchoberfläche: Ein Drittel der Anschlüsse hatte sich auf 100 Mbit/s geeinigt, mehrere zeigten wachsende Fehlerzähler. Danach eine Netzwerk-Kabelmessung je Dose. Ergebnis: Bei einem Teil der Strecken waren nur vier der acht Adern aufgelegt, an zwei Dosen teilten sich zwei Arbeitsplätze ein Kabel.
- Ergebnis
- Das Messprotokoll zeigte, welche Anschlüsse und Leitungsstrecken korrigiert werden mussten. Der Server musste nicht ersetzt werden. Ravoks Beitrag war die Messung und Bewertung der vorhandenen Verkabelung. Leitungsverlegung in Wänden und Elektroinstallationen gehören zum Aufgabenbereich eines Elektrofachbetriebs.
Handwerksbetrieb·1 bis 10 Arbeitsplätze·ein halber Tag
Der Router des Anbieters war der Flaschenhals
- Ausgangslage
- Der Anschluss war auf eine höhere Bandbreite umgestellt worden, spürbar war davon nichts. Videokonferenzen brachen ab, sobald jemand größere Dateien hochlud.
- Vorgehen
- Eine Messung direkt am Übergabepunkt zeigte die volle Bandbreite. Der mitgelieferte Router des Anbieters schaffte sie nicht, und seine Verteilung der Bandbreite auf laufende Verbindungen kannte keine Rangfolge: Ein Upload verdrängte jedes Gespräch.
- Ergebnis
- Ein eigenes Gateway mit QoS zur Priorisierung von Sprache, dazu getrennte Netze für Arbeit, Gäste und Gebäudetechnik. Die Gespräche halten seither auch dann, wenn im Hintergrund gesichert wird. Der Anbieterrouter läuft nur noch als Modem.
Verein im sozialen Bereich·11 bis 25 Arbeitsplätze·ein Tag, danach zwei Wochen Beobachtung
Die Post kam an, nur nicht im Posteingang
- Ausgangslage
- Nach einem Wechsel des Mailanbieters häuften sich Rückfragen, ob eine Nachricht angekommen sei. Rückläufer gab es keine, was den Verdacht zunächst auf die Empfänger lenkte.
- Vorgehen
- Der Kopf einer Testnachricht an ein privates Postfach zeigte das Bild: Die DKIM-Signatur fehlte, und der SPF-Eintrag für die zulässigen Absendeserver nannte noch den alten Anbieter. Beim Durchgehen der Systeme kam heraus, dass das Formular der Webseite und das Buchhaltungsprogramm weiterhin über den alten Server sendeten.
- Ergebnis
- Die drei Einträge im Namensdienst wurden neu gesetzt, alle sendenden Systeme umgestellt und die Berichte zwei Wochen ausgewertet. Danach standen alle drei Prüfungen auf bestanden. Die Anfragen über die Webseite, die vorher unbemerkt verschwanden, kamen wieder an.
Arztpraxis·11 bis 25 Arbeitsplätze·eine Woche Planung, ein Wochenende Umsetzung
Praxis-IT erneuert und gegen Ausfälle abgesichert
- Ausgangslage
- Eine Arztpraxis wollte ihre gesamte IT-Infrastruktur überarbeiten. Ihre beiden Zonen waren nur über ein einzelnes Ethernet-Kabel mit Gigabit verbunden. Die Praxissoftware lief auf einem älteren Windows-Server. Ein Ausfall der IT würde die Praxis eine fünfstellige Summe pro Tag kosten.
- Vorgehen
- Auf Grundlage von Ravoks Analyse ließ die Praxis ein Glasfaserkabel zwischen den beiden Zonen verlegen. Die WLAN-Access-Points stammten bereits von Ubiquiti. Ravok ergänzte passende Switches und einen Router desselben Herstellers, um WLAN und kabelgebundenes Netz über eine gemeinsame Oberfläche verwalten und überwachen zu können. Das vereinfacht Änderungen an der Konfiguration und die Fehlersuche über die beteiligten Geräte hinweg. Der bisherige Server wurde durch einen TrueNAS-Server ersetzt. Darauf läuft ein virtueller Windows-Server, der die gesamte Praxissoftware einschließlich der Röntgenanwendungen bereitstellt. Hinzu kamen eine USV, ZFS mit Snapshots und ein separater Backupserver.
- Ergebnis
- Die Glasfaserverbindung verbessert die Anbindung zwischen den beiden Praxiszonen deutlich. Mit der aufeinander abgestimmten Netzwerktechnik und QoS läuft das Netzwerk im Praxisalltag deutlich runder. ZFS-Snapshots halten frühere Datenstände fest, auf die bei versehentlicher Löschung oder Datenmanipulation zurückgegriffen werden kann. Zusammen mit USV und separatem Backupserver verringert das die Folgen von Datenverlust und Ausfällen. Dank der Virtualisierung lässt sich der Windows-Server aus einer verfügbaren Sicherung auf einem geeigneten Ersatzserver kurzfristig wieder in Betrieb nehmen, ohne Windows und die Praxissoftware neu installieren zu müssen.
Handelsbetrieb·11 bis 25 Arbeitsplätze·zwei Tage Vorbereitung vor Ort, ein Wochenende Umstellung
Serverumzug über ein Wochenende
- Ausgangslage
- Der vorhandene Server war aus der Herstellerpflege gefallen, sein Betriebssystem lief auf das Ende der Aktualisierungen zu, und die nächtliche Sicherung war morgens noch nicht fertig.
- Vorgehen
- Aufgenommen wurde zuerst, was auf diesen Server zeigte: verbundene Laufwerke, Scanziele der Kopierer, geplante Aufgaben, Zertifikate, Datenbankverbindungen der Warenwirtschaft und Kalkulationen mit festen Serverpfaden. Danach ein Testlauf, dann die Übertragung im laufenden Betrieb, dann die Umschaltung am Samstag.
- Ergebnis
- Der neue Server trägt denselben Namen und dieselbe Adresse, deshalb hielten alle Verweise. Am Montag arbeiteten alle wie vorher. Der alte Server blieb zwei Wochen ausgeschaltet stehen; in dieser Zeit fiel eine vergessene geplante Aufgabe auf und wurde nachgezogen.
Bildungseinrichtung·11 bis 25 Arbeitsplätze·ein Tag
Vier gleiche Laufwerke, drei Ausfälle in einer Woche
- Ausgangslage
- Ein Plattenverbund meldete den Ausfall eines Laufwerks. Beim Tausch fiel ein zweites aus, kurz darauf ein drittes. Alle vier stammten aus derselben Lieferung und hatten seit dem ersten Tag dieselben Daten geschrieben.
- Vorgehen
- Wiederhergestellt wurde aus der Sicherung, nicht aus dem Verbund, weil ein Verbund im Wiederaufbau unter Last der schlechteste Ort für einen weiteren Ausfall ist. Danach wurden die Verschleißwerte aller Laufwerke ausgelesen; sie lagen sämtlich jenseits von achtzig Prozent.
- Ergebnis
- Ersetzt wurde mit Laufwerken aus verschiedenen Chargen und zeitlich versetzt. Die Verschleißwerte werden seither monatlich gemeldet, und ein passendes Ersatzlaufwerk liegt im Schrank. Der Ausfall eines Laufwerks ist damit ein Termin geworden und kein Ereignis.
Handwerksbetrieb·1 bis 10 Arbeitsplätze·ein Tag Analyse, ein Tag Umsetzung
Altes Fakturasystem weiter nutzen, den Umstieg in Ruhe vorbereiten
- Ausgangslage
- Ein Handwerksbetrieb arbeitete mit einem individuell entwickelten Fakturasystem unter Windows XP. Das Programm wurde über eine textbasierte Konsole bedient und steuerte einen Nadeldrucker an. Dieser Ablauf sollte noch eine Zeit lang weiter nutzbar bleiben.
- Vorgehen
- Ravok überführte den bisherigen physischen Rechner in ein virtuelles Abbild und brachte das System als virtuelle Maschine auf einem neueren Windows-Rechner zum Laufen. Der Nadeldrucker wurde an die virtuelle Maschine durchgereicht und ließ sich aus dem bisherigen Programm weiter ansteuern.
- Ergebnis
- Der Betrieb konnte sein Fakturasystem einschließlich Nadeldrucker vorübergehend weiter nutzen. Parallel entstand ein neuer Ablauf mit Lexware Office. Die Virtualisierung schuf damit Zeit für den Umstieg.
Kanzlei·11 bis 25 Arbeitsplätze·ein halber Tag
Zehn Telefone klingelten gleichzeitig, niemand ging ran
- Ausgangslage
- Jeder eingehende Anruf ließ alle Geräte im Haus läuten. Weil das alle störte und jeder annahm, dass jemand anders abnimmt, blieben Anrufe liegen. Außerhalb der Geschäftszeiten lief eine Ansage, die andere Zeiten nannte als die tatsächlichen.
- Vorgehen
- Zuerst der Plan auf einer Seite: je Nummer eine Zeitbedingung, ein erstes Ziel, eine Wartezeit und ein Ausweichziel; je Person eine Vertretung und die Rufnummer, die nach außen erscheint. Erst danach wurde die Anlage angefasst.
- Ergebnis
- Die Gruppen klingeln jetzt nacheinander in Stufen von zwanzig Sekunden, die Telefonwarteschlange hat eine Höchstwartezeit und einen Ausstieg, die Zeitprofile stehen je Abteilung, und die Feiertage sind nach Bundesland hinterlegt. Liegengebliebene Anrufe sind kein Thema mehr, und die Ansage sagt die Wahrheit.