Arbeitsplatz, Büro und Gebäude
Netzwerk, WLAN und VPN
Bestehende Netzwerke analysieren, Verbindungsprobleme beheben und passende Anschaffungen planen. Dazu Installation und Einrichtung von WLAN, getrennten Netzen, Fernzugriff und Standortverbindungen.
Preisorientierung: Netzwerkanalyse, Planung, Installation und Einrichtung von Netzwerk, WLAN und VPN120 € je Stunde · zzgl. USt.
Ein Beispiel für ein Firmennetz. Die benötigten Verbindungen werden einzeln freigegeben.
- Internet
Der Anschluss verbindet das Unternehmen mit externen Diensten.
- Fernzugriff und Standorte
Verschlüsselte Verbindungen erhalten festgelegte Zugriffsrechte.
Zwischen den Bereichen ist nur erlaubt, was für die Arbeit gebraucht wird.
- Arbeit
Arbeitsplätze und betriebliche Dienste.
- Gäste
Internetzugang getrennt vom Arbeitsnetz.
- Gebäudetechnik
Steuerungen mit begrenzten Verbindungen.
- Kameras
Aufzeichnung und Zugriff nach Vorgabe.
Adressbereiche, Anschlüsse, Freigaben und Schlüssel werden dokumentiert.
Bestehendes Netz prüfen und gezielt verbessern
Wir analysieren Ihr vorhandenes Netzwerk, suchen die Ursachen von Verbindungsproblemen und beheben Fehler in der Einrichtung. Dabei prüfen wir Geräte, Verkabelung, Funkabdeckung und Konfiguration. Aus den Ergebnissen leiten wir ab, welche Änderungen sinnvoll sind und ob zusätzliche oder andere Geräte benötigt werden.
Für nötige Anschaffungen beraten wir herstellerunabhängig, passend zu Ihrem Einsatzfall und dem tagesaktuellen Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie erhalten konkrete Geräteempfehlungen und können direkt beim Händler bestellen. Wir planen die Installation, richten die Geräte ein und prüfen das Zusammenspiel mit dem vorhandenen Netz. Zu den Systemen, mit denen wir arbeiten, gehört Ubiquiti UniFi.
WLAN, das im ganzen Haus trägt
Zur Bestandsaufnahme gehört bei Bedarf die Messung der vorhandenen Netzwerkverkabelung. Wir dokumentieren Auffälligkeiten und die daraus folgenden Anforderungen. Leitungsverlegung in Wänden und Elektroinstallationen übernimmt ein Elektrofachbetrieb.
Vor dem Kauf wird gemessen: Wo trägt das Signal, wo sind Wände und Stahl im Weg, welche Kanäle sind vom Nachbarn belegt. Danach steht, wie viele Access Points wohin gehören und wie sie eingestellt werden: Kanäle nach Möglichkeit fest statt automatisch (die Wahl ist abhängig von potenziellem Verhalten der Nachbarn), Sendeleistung passend statt maximal, Wechsel zwischen den Punkten ohne Abbruch, getrennte Netze für 2,4 und 5 GHz, wo alte Geräte es brauchen.
Getrennte Netze
Ein flaches Netz, in dem Drucker, Kasse, Kamera, Gästehandy und Buchhaltung nebeneinanderliegen, ist der Normalfall und ein Risiko: Wer den Gastzugang erreicht, erreicht alles. Wir trennen in eigene Bereiche, üblicherweise Arbeit, Gäste, Gebäudetechnik und Kameras, und erlauben zwischen ihnen nur, was gebraucht wird. Das ist Aufwand von wenigen Stunden und begrenzt im Schadensfall, was ein Angreifer erreicht.
Fernzugriff mit WireGuard
Für Zugriff von außen richten wir WireGuard ein: schlank, schnell, ohne Lizenzserver und ohne Client-Wildwuchs. Jeder Nutzer bekommt einen eigenen Schlüssel, der einzeln entzogen werden kann; Zugriff gibt es nur auf die Dienste, die jemand braucht, nicht auf das ganze Netz. Zur Einrichtung gehört ein Verzeichnis der Schlüssel und eine Anleitung, die auch ohne uns verständlich ist.
Wo alte Anwendungen es verlangen, richten wir Zugriff auf einzelne Systeme statt aufs Netz ein. Ein VPN, das jedem alles öffnet, sparen wir uns.
Standorte verbinden
Zwei Büros, Büro und Lager, Büro und Server im Rechenzentrum: Eine verschlüsselte Standortkopplung verbindet die benötigten Dienste über das Internet. Bei UniFi nutzen wir je nach Gegenstelle und Anforderungen IPsec, OpenVPN oder UniFi SD-WAN (Site Magic). WireGuard für den Fernzugriff einzelner Geräte ist davon zu unterscheiden. Die Ubiquiti-Dokumentation beschreibt diese Möglichkeiten getrennt.
Wir stimmen Adressbereiche, Routing, Namensauflösung und Zugriffsregeln ab. Die Standorte behalten eigene Netze und geben gezielt Ressourcen frei. Für SD-WAN sind zusätzlich die Geräte- und Kontovoraussetzungen des UniFi Site Managers zu beachten. Bei Mobilfunkanschlüssen prüfen wir auch die Erreichbarkeit hinter der Adressumsetzung des Anbieters und das Verhalten bei einem Leitungsausfall.
Zugang und Übergabe
Die Netzkonfiguration ist in der Verwaltungsoberfläche einsehbar, bei UniFi etwa Adressbereiche, VLANs, WLANs und Portzuordnungen. Zur Übergabe klären wir den administrativen Zugang und die Zuständigkeiten. Ergänzend halten wir Besonderheiten fest, die daraus nicht hervorgehen, etwa die Zuordnung von Netzwerkdosen zu Räumen oder die Gründe für besondere Zugriffsregeln.
Bei UniFi lässt sich die gesamte verwaltete Netzkonfiguration als Backup sichern. Mit aktivierter automatischer Cloud-Sicherung auf einem UniFi Cloud Gateway oder CloudKey liegt sie auch außerhalb des Geräts vor; zusätzlich lässt sich eine Sicherungsdatei herunterladen. Bei einem Defekt kann der gesicherte Stand auf einem kompatiblen Ersatzgerät wiederhergestellt werden. So lässt sich das Netzwerk schneller mit den bisherigen Einstellungen wieder in Betrieb nehmen, ohne alles von Grund auf neu einzurichten.
Preise
Alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer.
Wie das in einem Betrieb aussah
Handelsbetrieb11 bis 25 Arbeitsplätzefünf Stunden Vorbereitung und Recherche, ein Tag vor Ort
Neuer Standort, ab Tag eins über 5G am Netz
- Ausgangslage
- Ein Unternehmen eröffnete einen neuen Standort. Dort war zum Start kein Festnetzanschluss verfügbar, das Büro musste trotzdem arbeitsfähig werden.
- Ergebnis
- Das Büro war vom ersten Tag an online und konnte trotz fehlendem Festnetzanschluss arbeiten. Dank Site-to-Site-VPN konnten Mitarbeiter am neuen Standort auch Drucker des alten Standorts nutzen und umgekehrt.
Fragen dazu
Reicht WLAN, oder brauchen wir Kabel?
WLAN ist für die mobile Nutzung von Notebooks und Smartphones gedacht. An festen Arbeitsplätzen setzen wir auf LAN, auch bei Notebooks an Dockingstationen. Server, Netzwerkspeicher, Drucker, Kassensysteme und Kameras schließen wir ebenfalls per Kabel an. So bleibt das WLAN für die Geräte verfügbar, die tatsächlich drahtlos arbeiten müssen.
Woran erkennen wir, ob unsere Verkabelung Gigabit trägt?
Am schnellsten am Switch: Er zeigt für jeden Anschluss die ausgehandelte Geschwindigkeit. Steht dort 100 statt 1000, sind meist nur vier der acht Adern aufgelegt oder die Strecke ist zu lang. Sicherheit gibt eine Messung je Dose, und bei neu verlegten Anlagen sollte es dafür ohnehin ein Protokoll geben.
Können Mitarbeitende von zu Hause auf den Server?
Ja, über einen verschlüsselten Zugang mit WireGuard. Jede Person bekommt einen eigenen Schlüssel, der einzeln entzogen werden kann, und erreicht nur die Systeme, die sie braucht. Einen Fernzugang über offene Anschlüsse, der nur über ein gemeinsames Kennwort abgesichert wird, richten wir nicht ein.
Warum sollen Drucker und Kameras in eigene Netze?
Weil sie die schwächsten Geräte im Haus sind: Sie bekommen selten Aktualisierungen und laufen oft mit Werkseinstellungen. Liegt alles in einem flachen Netz, erreicht jemand über die Kamera auch die Buchhaltung. Die Trennung kostet wenige Stunden und begrenzt den Schaden auf einen Bereich.
Anfrage
Sagen Sie, was im Büro steht und was fehlt. Wir sagen, was es kostet.