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    Kommunikation und Daten

    Domains, DNS und Mailzustellung

    Domains verwalten, DNS richtig setzen und dafür sorgen, dass Ihre Mail ankommt und nicht im Spamordner landet. Dazu die Einträge, die Fälschungen Ihrer Adresse erschweren.

    Preisorientierung: Mailauthentifizierung, Transportsicherung und Domainumzug120 € je Stunde · zzgl. USt.

    So greift es zusammenDrei Bausteine für nachvollziehbare Mailabsender

    Die Einträge Ihrer Domain helfen empfangenden Mailservern, Nachrichten zu prüfen.

    • Erlaubte SendeserverSPF

      Benennt die Server, die für die beim Versand verwendete Domain senden dürfen.

    • Prüfbare SignaturDKIM

      Der versendende Dienst signiert die Nachricht. Der Empfänger prüft die Signatur anhand des veröffentlichten Schlüssels.

    • Abgleich und RegelDMARC

      Verknüpft SPF oder DKIM mit der sichtbaren Absenderdomain und legt eine Regel für fehlgeschlagene Prüfungen fest.

    Alle tatsächlichen Versanddienste berücksichtigen

    Auch Newsletter und Fachprogramme gehören zur Bestandsaufnahme. Testmails und Berichte zeigen, ob die Einrichtung passt.

    Warum landet Mail im Spamordner?

    Fehlende oder fehlerhafte Mailauthentifizierung ist eine mögliche Ursache. Wir richten dafür SPF, DKIM und DMARC ein: SPF legt die erlaubten Versand-IP-Adressen für die technische Absenderdomain fest. DKIM versieht Nachrichten beim Versand mit einer prüfbaren Signatur. DMARC verlangt, dass mindestens einer dieser Prüfwege erfolgreich ist und zur sichtbaren Absenderdomain passt. Außerdem können wir darüber Berichte anfordern und eine Richtlinie für Nachrichten hinterlegen, die die Prüfung nicht bestehen. Spamfilter berücksichtigen zusätzlich weitere Merkmale, etwa den Ruf der Absenderdomain.

    Die Berichte teilnehmender Mailanbieter helfen uns zu erkennen, ob beispielsweise ein Newsletter-Dienst, ein Shop oder ein Buchhaltungsprogramm noch nicht richtig eingebunden ist. Wir werten sie aus und prüfen alle vorgesehenen Versandwege, bevor wir eine strengere DMARC-Richtlinie wie die Ablehnung nicht bestandener Nachrichten empfehlen.

    Transportsicherung

    Wer Unterlagen als Anhang verschickt, sollte wissen, ob die Verbindung zwischen den Mailservern verschlüsselt war. Von außen erzwingen lässt sich das mit MTA-STS und DANE: Beide sagen dem sendenden Server, dass unverschlüsselte Zustellung nicht akzeptiert wird. Für Betriebe, die Berufsgeheimnisse oder Gesundheitsdaten versenden, ist das keine Feinheit, sondern Teil der Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO.

    Domains

    Wir verwalten Domains, verlängern rechtzeitig, halten die Inhaberdaten aktuell und ziehen sie auf Wunsch zu einem anderen Registrar um. Die Domain gehört Ihnen, nicht uns. Inhaber im Register ist Ihr Betrieb, die Zugangsdaten bekommen Sie ausgehändigt, und ein Wechsel des Dienstleisters scheitert nicht daran, dass jemand den Authcode nicht herausgibt.

    Wenn die Adresse gewechselt wird

    Bei einem reinen Anbieterwechsel mit eigener Domain bleibt die Mailadresse erhalten. Signaturen und Visitenkarten müssen dann nicht geändert werden. Ändert sich die Mailadresse tatsächlich, etwa beim Wechsel von einer Anbieteradresse zu einer eigenen Domain, bleiben alte Adressen für eine Übergangszeit erreichbar und werden weitergeleitet. In diesem Fall werden Signaturen und Visitenkarten angepasst und wichtige Absender informiert. Was dabei in welcher Reihenfolge passiert, steht unter Umzüge und Migration.

    Preise

    LeistungPreis
    Domainverwaltung und VerlängerungGebühr nach Endung, Verwaltung in der Betreuung enthalten
    Mailauthentifizierung, Transportsicherung und DomainumzugSPF, DKIM und DMARC mit Berichtsauswertung, MTA-STS und DANE für eigene Mailserver sowie Umzug zu einem anderen Registrar nach Bedarf. Anfallende Registrargebühren werden zusätzlich berechnet.120 € je Stunde

    Alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer.

    Wie das in einem Betrieb aussah

    Verein im sozialen Bereich11 bis 25 Arbeitsplätzeein Tag, danach zwei Wochen Beobachtung

    Die Post kam an, nur nicht im Posteingang

    Ausgangslage
    Nach einem Wechsel des Mailanbieters häuften sich Rückfragen, ob eine Nachricht angekommen sei. Rückläufer gab es keine, was den Verdacht zunächst auf die Empfänger lenkte.
    Ergebnis
    Die drei Einträge im Namensdienst wurden neu gesetzt, alle sendenden Systeme umgestellt und die Berichte zwei Wochen ausgewertet. Danach standen alle drei Prüfungen auf bestanden. Die Anfragen über die Webseite, die vorher unbemerkt verschwanden, kamen wieder an.
    Vorgehen und vollständiger Bericht →

    Fragen dazu

    Können wir unsere Adressen behalten?

    Ja. Die Adressen hängen an Ihrer Domain, nicht am Anbieter. Beim Wechsel ziehen die Postfächer samt Ordnern und Bestand um, die Adressen bleiben unverändert. Geplant wird so, dass in der Umschaltphase keine Nachricht verlorengeht.

    Warum landet unsere Post beim Empfänger im Spamordner?

    Fehlende oder fehlerhafte Mailauthentifizierung kann dazu führen. Auch der Ruf der Absenderdomain und Spam-Beschwerden spielen eine Rolle. Google verlangt seit dem 1. Februar 2024 für Nachrichten an private Gmail-Konten mindestens SPF oder DKIM. Für Massenversender ab 5.000 Nachrichten pro Tag an diese Konten sind SPF und DKIM sowie DMARC vorgeschrieben. Die Prüfergebnisse stehen im Kopf einer empfangenen Nachricht. Wir prüfen außerdem die tatsächlich verwendeten Versanddienste und konkrete Zustellfehler.

    Quelle: Googles Richtlinien für E-Mail-Absender

    Wem gehört unsere Domain?

    Ihnen, und das prüfen wir bei jeder Übernahme. Als Inhaber muss Ihr Unternehmen eingetragen sein, nicht der Dienstleister, der sie einmal registriert hat. Steht dort jemand anders, hängt jeder Umzug an dessen Mitwirkung, und das kann teuer werden.

    Was passiert nach dem Umzug mit Formularen und Geräten, die Mail versenden?

    Diese Versandwege berücksichtigen wir beim Anbieterwechsel ebenfalls. Dazu gehören das Kontaktformular der Webseite, der Rechnungsversand aus der Buchhaltung, der Kopierer mit Scan2Mail und das Ticketsystem. Wir erfassen Geräte und Anwendungen vor dem Umzug und prüfen danach jeweils den Mailversand.

    Anfrage

    Wie viele Postfächer, wie viele Nebenstellen, welcher Anbieter heute: Mehr braucht das erste Gespräch nicht.

    Ebenfalls unter Kommunikation und Daten

    Alle Leistungen