Kommunikation und Daten
Mail, Dateien und Archiv auf eigenen Servern
Mailserver, Dateiablage, Mailarchiv und Webanalyse in einer eigenen Kundenumgebung, betrieben in einem deutschen Rechenzentrum, mit täglicher Sicherung und Servicevertrag.
Individuelles Angebot: Mailserver, eigene Instanz mit Spam- und Virenfilter, Sicherung und Überwachungnach Postfachzahl, Speicher und Betreuung
So ist eine von uns betriebene Kundenumgebung aufgebaut. Der benötigte Umfang wird vereinbart.
- Büro und Homeoffice
Zugriff mit den eingerichteten Programmen und Benutzerkonten.
- Unterwegs
Berechtigte Zugriffe auch von mobilen Geräten.
Mindestens eine virtuelle Maschine in einem deutschen Rechenzentrum.
- Mail
Postfächer, Kalender und Kontakte.
- Dateien
Teamablagen und geregelte Freigaben.
- Archiv
E-Mails durchsuchen und nach abgestimmten Regeln aufbewahren.
- Webanalyse
Auswertungen auf der eigenen Instanz.
Getrennter Sicherungsspeicher und Betreuung nach Servicevertrag gehören zum Betriebskonzept. Wiederherstellungstests werden gesondert vereinbart.
Eine eigene Umgebung je Kunde
Jeder Kunde bekommt mindestens eine eigene virtuelle Maschine auf unseren Servern in einem deutschen Rechenzentrum, mit eigener Adresse, eigenem Zertifikat und eigener Sicherung. Je nach benötigten Diensten verteilen wir die Kundenumgebung auf mehrere virtuelle Maschinen. Bei einer Auskunft nach der DSGVO oder einer Prüfung lässt sich der Speicherort konkret benennen.
- Mail: Postfächer, Kalender und Kontakte, dazu Spam- und Virenfilter sowie Transportverschlüsselung. Wir richten den Zugriff auf Rechnern und Smartphones ein.
- Dateien: Ordner für Teams, Freigaben mit Kennwort und Ablaufdatum, Synchronisation auf Rechner und Telefon sowie Bearbeitung im Browser.
- Mailarchiv: Nachrichten anhand abgestimmter Regeln übernehmen, gegen unbemerkte Änderungen schützen und durchsuchbar bereitstellen. Welche Unterlagen wie lange aufzubewahren sind, legen Sie mit Ihrer Steuer- oder Rechtsberatung fest; wir setzen die Vorgaben technisch um.
- Webanalyse mit Matomo: Auswertungen ohne Cookies auf Ihrer eigenen Instanz.
Was wir im laufenden Betrieb übernehmen
Wir übernehmen Aktualisierungen mit vorheriger Sicherung, die tägliche Datensicherung auf einen getrennten Speicher und die Pflege der Zertifikate. Wir prüfen die Erreichbarkeit im Fünf-Minuten-Takt von außerhalb und kontrollieren die Systeme auf bekannt gewordene Schwachstellen. Wiederherstellungstests mit Protokoll können optional im Servicevertrag vereinbart werden. Servicezeit, Reaktionszeiten nach Störungsklassen, Verfügbarkeit und Gutschriften stehen mit Zahlen im Servicevertrag.
Welche Technik eine Firmenwebsite beim Hosting benötigt und wie sich der Pflegeaufwand unterscheidet, erklären wir im Blog: Warum eine Firmenwebsite nicht immer WordPress oder TYPO3 braucht.
Unsere Empfehlung für Kanzleien
Für Steuer- und Anwaltskanzleien empfehlen wir für Mail und Dateiablage einen Anbieter mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, mit dem die Kanzlei selbst den Vertrag schließt. Die Auswahl und einen möglichen Umstieg stimmen wir mit der Kanzlei ab; Einzelheiten unter IT für Kanzleien und Praxen. Für andere Unternehmen, Vereine und Gemeinden kann eine eigene Instanz eine passende Alternative zu Lizenzen je Nutzer sein. Ob sie günstiger ist, hängt von Nutzerzahl, Speicherbedarf und Betreuung ab. Im Angebot vergleichen wir die benötigten Leistungen und die laufenden Kosten.
Google Workspace, Microsoft 365 und Proton betreuen
Auch Google Workspace, Microsoft 365 oder Proton können für Ihren Betrieb die passende Lösung sein. Wir übernehmen vereinbarte Aufgaben in der bestehenden Umgebung: Benutzer und Gruppen, Freigaben, Berechtigungen, sichere Anmeldung und die Einrichtung abgestimmter Sicherungs- und Aufbewahrungsregeln. Unterstützte Funktionen und Betreuungsumfang richten sich nach Plattform und Tarif. Lizenzen und unsere Betreuung werden getrennt abgerechnet; der Bezug eigener Serverleistungen ist dafür nicht erforderlich.
Bei Proton begleiten wir die Einrichtung von Mail, Calendar und Drive. Vorab klären wir, wie vorhandene Programme, Suche, Freigaben und die Wiederherstellung verschlüsselter Daten zusammenspielen. Die Besonderheiten und den Ablauf eines Umstiegs beschreiben wir unter Umzüge und Migration.
Wir dokumentieren für Kanzleien und Praxen die Datenwege, Speicherorte und Zugriffsrechte des Dienstes. Rechtliche Fragen zu Anbieter und Vertragsbedingungen klären Sie mit Ihrer Rechtsberatung. Die technische Einrichtung setzen wir nach den freigegebenen Vorgaben um. Das gilt auch für verschlüsselte Angebote; siehe IT für Kanzleien und Praxen.
Vertragsende
Postfächer, Dateien und Archiv werden einmalig kostenfrei in offenen Formaten bereitgestellt, Zugangsdaten und Domänenverwaltung vollständig übergeben, die Löschung bestätigt.
Preise
Alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer.
Wie das in einem Betrieb aussah
Arztpraxis11 bis 25 Arbeitsplätzeeine Woche Planung, ein Wochenende Umsetzung
Praxis-IT erneuert und gegen Ausfälle abgesichert
- Ausgangslage
- Eine Arztpraxis wollte ihre gesamte IT-Infrastruktur überarbeiten. Ihre beiden Zonen waren nur über ein einzelnes Ethernet-Kabel mit Gigabit verbunden. Die Praxissoftware lief auf einem älteren Windows-Server. Ein Ausfall der IT würde die Praxis eine fünfstellige Summe pro Tag kosten.
- Ergebnis
- Die Glasfaserverbindung verbessert die Anbindung zwischen den beiden Praxiszonen deutlich. Mit der aufeinander abgestimmten Netzwerktechnik und QoS läuft das Netzwerk im Praxisalltag deutlich runder. ZFS-Snapshots halten frühere Datenstände fest, auf die bei versehentlicher Löschung oder Datenmanipulation zurückgegriffen werden kann. Zusammen mit USV und separatem Backupserver verringert das die Folgen von Datenverlust und Ausfällen. Dank der Virtualisierung lässt sich der Windows-Server aus einer verfügbaren Sicherung auf einem geeigneten Ersatzserver kurzfristig wieder in Betrieb nehmen, ohne Windows und die Praxissoftware neu installieren zu müssen.
Welche Lösung passt und was kostet sie?
Mietserver, gemietete Online-Anwendungen oder eigener Betrieb?
Welche Alternative Ihre heutigen Dienste ersetzen kann, klären wir anhand der benötigten Funktionen und der Nutzung. Daraus ergibt sich, welche Ausstattung und Betreuung nötig sind.
Damit können wir anfangen
- Welche Dienste und Programme Sie nutzen und was sie heute kosten.
- Wie viele Menschen damit arbeiten, an welchen Standorten und wie die Nutzung wachsen soll.
- Welche Funktionen unverzichtbar sind und wie lange ein Ausfall höchstens dauern darf.
Das ermitteln und vergleichen wir
- Benötigte Rechenleistung, Speicher, Zugriffswege und Sicherung; vorhandene Ausstattung beziehen wir ein.
- Welche Funktionen eine Alternative abdeckt und welche Integrationen, Lizenzen oder Anbieter weiterhin nötig bleiben.
- Einrichtung und Umzug sowie laufender Betrieb, Betreuung, Strom, Sicherung und Ersatzbeschaffung.
Ihre Entscheidungsgrundlage
Sie bekommen passende Varianten mit einmaligen und laufenden Kosten über denselben Zeitraum, den wesentlichen Unterschieden und einer Empfehlung. Den benötigten Server dimensionieren wir; eine fertige Hardwareliste brauchen Sie für die Anfrage nicht.
Ausgangslage besprechen →Fragen dazu
Wo stehen die Server?
In einem Rechenzentrum in Deutschland, mit mindestens einer eigenen virtuellen Maschine je Kunde und täglicher Sicherung. Die Kundenumgebungen sind logisch voneinander getrennt; die zugrunde liegende Hardware kann gemeinsam genutzt werden. Speicherort und beteiligte Unterauftragnehmer beschreiben wir in den Vertragsunterlagen.
Was ist zugesichert, und was nicht?
Welche Systeme betreut werden und welche Servicezeiten, Reaktionszeiten und Verfügbarkeitszusagen gelten, wird im Servicevertrag ausdrücklich vereinbart. Die Zusagen richten sich nach der eingesetzten Infrastruktur und dem Betreuungsumfang. Einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr bieten wir nicht an.
Kommen wir an unsere Daten, wenn wir wechseln wollen?
Ja, und das ist vertraglich geregelt: Format, Frist und Preis der Herausgabe stehen vorher fest. Sie bekommen Ihre Daten in offenen Formaten, dazu die Dokumentation der Systeme. Ein Dienstleister, der den Ausstieg nicht schriftlich regelt, verkauft Abhängigkeit statt Betrieb.
Anfrage
Wie viele Postfächer, wie viele Nebenstellen, welcher Anbieter heute: Mehr braucht das erste Gespräch nicht.
Ebenfalls unter Kommunikation und Daten
Alle Leistungen